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| Abschied |
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Mein Herz friert. Meine Seele ist kalt. Nimm mich in die Arme, sonst vereise ich gleich. Doch nein - tu das nicht. Weil du es bist, der mein Herz zerbricht. Lass mich in Ruhe, geh von mir fort. Nehme den Kummer mit an einen anderen Ort, an dem du bald für immer sein wirst. Und wenn ich weine, so ist es für dich. Vielleicht ist es zu spät. Doch wir werden uns wiedersehen, da an diesem Ort, wo wir so oft waren, wir nachdenken konnten, was geschehen ist. Du bist jetzt weg, und ich sitze hier an diesem Fluss. Muss mir im Klaren werden, was geschehen ist. Unbekannt |
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| Seltsames Glück |
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Würdest du mich heute fragen, was ich fühle, und wie sehr mein Glück mich trifft, würde ich sagen, das es kaum besser sein könnte, und doch würde ich im Stillen denken, nur bei mir, das in all meinem Glück etwas fehlt, etwas Bestimmtes, an jedem Tag, das deinen Namen trägt. Unbekannt |
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| Innere Kälte |
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Ich weiß nicht, warum ich heute so friere. Ist es, weil es draußen deutlich kälter geworden sein mag, von einem auf den anderen Tag, oder liegt es nur daran, das mir deine Wärme fehlt. Ich denke, das vielleicht beides fehlt, |
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| Liebe |
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Ich kann die Briefe weglegen, verstecken im Schrank. Ich kann sogar vergessen, dass Du sie mir geschrieben hast. Ich kann Deinen Namen aus meinem Buch streichen. Ich kann Deine Fotos weglegen. Ich kann die Träume beiseite schieben. Aber es scheint mir unmöglich, nicht mehr an Dich zu denken. Sag mir, was ich mit der Liebe machen soll. Ich kann glauben, dass wir uns nie getroffen haben. Aber ich kann nicht aufhören Dich zu lieben. Unbekannt |
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| Du bist es |
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Eine Rose still verwelkte heut, sie war doch grad erst aufgeblüht. Ihr Dasein hat mich hoch erfreut, ihre Schönheit hat mein Herz erglüht. Die Menschen all berührt das kaum, sie war ja nur von vielen eine. Für mich zerbrach ein Lebenstraum, denn du bist es, um den ich weine. mit freundlicher Genehmigung von. Annegret Kronenberg |
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| Ahnungen |
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Ich ahne, das ich dich verlieren werde, ahne, das deine Gefühle nicht ausreichen mich zu ertragen. Ich ahne, das du dich nach anderem sehnst, ahne, das ich nicht genug zu geben habe als du verdienst. Ich ahne, das ich dich vermissen werde, ahne, das ich jeden Tag an dich denken werde, mit unsäglicher Trauer. Unbekannt |
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| Was weh tut |
| Wenn ich dich verliere was tut mir dann weh? Nicht der Kopf nicht der Körper nicht die Arme und nicht die Beine Sie sind müde aber sie tun nicht weh oder nicht ärger als das eine Bein immer wehtut Das Atmen tut nicht weh Es ist etwas beengt aber weniger als von einer Erkältung Der Rücken tut nicht weh auch nicht der Magen die Nieren tun nicht weh und auch nicht das Herz Warum ertrage ich es dann nicht dich zu verlieren? Erich Fried |
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