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Die Wölfin
Umgeben von anderen und doch ganz allein.
Die Tränen verborgen, keiner kennt seine Pein.
Getrieben von Sehnsucht, die niemand stillt.
Die Leere im Herzen, die niemand füllt.

Träumend von Liebe, Unterwerfung und Macht,
so streift die Wölfin allein durch die Nacht.

Die Seele zerrissen von tiefem Schmerz.
Aus vielen Wunden blutet das Herz.
Wünsche zu äußern, schon lange verlernt
Von Liebe und Glück so endlos entfernt.

Träumend von Liebe, Unterwerfung und Macht,
streift sie alleine durch die Nacht.

Gefühle zu zeigen, sie längst nicht mehr traut.
Auf niemanden - außer sich selbst- mehr baut.
die Kraft zu ertragen sie langsam verlässt.
Die, die sie liebt, besorgen den Rest.

Träumend von Liebe, Unterwerfung und Macht,
so streift die alleine durch die Nacht.
Unbekannt
 
 
Manchmal wünschte ich...
ein Engel käme und nähme mich in die Arme.
Wenn alle andern mir die kalte Schulter zeigen.

Manchmal wünschte ich...
ein gutes Wort dringt an mein Ohr,
wenn die schlimmen Nachrichten meine Seele lähmen.

Manchmal wünschte ich...
einen freundlichen Blick, der mir begegnet,
wenn Blicke mich schneiden und wir aneinander erstarren.

Manchmal wünschte ich mir einen Engel
der mich an die Hand nimmt und mit einem Händedruck mich spüren lässt:
Ich bin mit dir und für dich da.
Unbekannt
 
 
Gedanken
Gedanken sind stille Begleiter,
in jeder Sekunde sind sie bei mir.
Ich fühle wie sie sind,
 einmal traurig, einmal glücklich,
aber immer fühle ich sie.
Manchmal drehen sie sich im Kreis
 und kommen zu keinem Ende.
Ein anderes Mal gelangen sie zu einem Ende
 noch ehe ich es gedacht.
Gedanken kann keiner sehen,
 es kann sie keiner erraten,
denn Gedanken sind frei.
Manchmal quälen sie,
dann möchte ich aufhören zu denken.
Möchte ich nichts mehr denken,
 mir keine Gedanken mehr machen müssen.
Alles wäre dann ruhig in mir,
nichts würde mich mehr quälen.
Ich müsste nicht denken:
 Warum oder was wäre wenn?
Gedanken können auch helfen zu vergessen.
 Können heilend sein,
den Schmerz lindern.
Hätten wir nicht unsere Gedanken,
 könnte ich auch nicht an Dich denken.
Hätten meine Gefühle kein Gesicht.
Es gäbe keine Erinnerungen,
 in die man sich verlieren kann,
wenn die Gedanken den Gefühlen Platz schaffen,
 um ihnen freien Lauf zu lassen.
Und doch denke ich:
 Was wäre besser?
Unbekannt
 
 
 
Zeige der Welt ein lachendes Gesicht,
weinende Augen versteht sie nicht,
wenn dir das Herz auch brechen will,
lache, lache und weine still!
copyright by Kevin Neudeck
 
 
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