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| Zum Valentinstag |
Sankt Valentin, so heißt es,
der ist seit langem schon
für alle, die sich lieben,
ein geschätzter Schutzpatron.
Er gibt den Pflanzen Segen,
verhindert Krankheit beim Vieh.
Wer ihn um Hilfe anfleht,
den enttäuscht Sankt Valentin nie.
Am Valentinstag sollen
wir gerne an ihn denken
und ihn von Herzen verehren,
indem wir uns Blumen schenken.
Zum Valentinstag
Alfons Schweiggert |
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| Der Talisman |
Schenk etwas mir, ich fleh' dich an,
Ein Löcklein allenfalls,
Damit ich mit dem Talisman
Behänge meinen Hals;
Damit ein treuer Wächter sei
Vor meiner offnen Brust
Und ferne halte allerlei
Verbot' ne Lust.
Von hier und dort, von fern und nah
Will vieles Volk hinein
Und doch gehört, du weißt es ja,
Mein Herz nur dir allein.
Hermann von Gilm |
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| Keine Frage |
Liebenden
stellt sich
die Frage
nach dem Sinn
des Lebens
nicht.
Sie sind
bereits
die Antwort
darauf.
Ernst Ferstl |
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Ich bin mir meiner Seele
In deiner nur bewußt,
Mein Herz kann nimmer ruhen,
Als nur in deiner Brust!
Mein Herz kann nimmer schlagen
Als nur für dich allein.
Ich bin so ganz dein eigen,
So ganz auf immer dein.
Theodor Storm |
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Du bist mein Land,
ich deine Flut,
die sehnend dich ummeeret;
Du bist der Strand,
dazu mein Blut
ohn' Ende wiederkehret.
An Dich geschmiegt,
mein Spiegel wiegt
das Licht der tausend Sterne;
und leise rollt
dein Muschelgold
in meine Meergrundferne.
Christian Morgenstern |
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| Liebeslied |
Ich wollt ich wär eine Blume,
Du kämest still gegangen,
Nähmst mich zum Eigentume
In deine Hand gefangen.
Auch wär ich gern ein roter Wein
Und flösse süß durch deinen Mund
Und ganz und gar in dich hinein
Und machte dich und mich gesund.
Hermann Hesse |
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Minnegruß |
Die du bist so schön und rein,
Wunnevolles Magedein,
Deinem Dienste ganz allein
Möcht ich wohl mein Leben weihn
Deine süßen Äugelein
Glänzen mild wie Mondesschein;
Helle Rosenlichter streun
Deine roten Wängelein.
Und aus deinem Mündchen klein
Blinkts hervor wie Perlenreihn;
Doch den schönsten Edelstein
Hegt dein stiller Busenschrein.
Fromme Minne mag es sein,
Was mir drang ins Herz hinein,
Als ich weiland schaute dein,
Wunnevolles Magedein!
Heinrich Heine |
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