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| Die Flucht |
Die tiefe Traurigkeit in dir
und der Versuch davonzulaufen.
Es war nicht zu übersehen!
Vor mir kannst du nicht weglaufen,
weil ich nicht mehr da bin.
Die einzige Person vor der du wegläufst,
bist du selbst!
Unbekannt |
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| Meine Gefühle |
Sie mit coolen Worten hinunterschlucken.
Sie mit Gelassenheit überspielen.
Sie durch Gefühlslosigkeit verdrängen.
Sie durch Nichtachtung verwahrlosen lassen.
Sie im Körper einmotten.
Sie einfach vergessen.
Sie einfach ignorieren.
Sie nicht leben lassen.
Sie!
Das sind meine Gefühle.
Unbekannt |
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| Kämpfen |
Kämpfen nie gelernt.
Nur im fortlaufen gut.
Doch man kann
vor manchen Dingen
nicht fortlaufen.
Denn das Leben
stellt einem immer wieder
die gleichen harten Aufgaben.
Entweder man schafft es
irgendwann,
oder man wird geschafft!
Unbekannt |
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| Der unwissende Mann |
Mein lieber Mann, sagt die Frau
ich muss dir etwas gestehen:
ich war dir gestern Abend untreu.
Ich traf ihn ganz zufällig.
Wir saßen im Restaurant
und sprachen über Gott und die Welt,
über lieben und hassen,
über Freude und Angst,
über Jungsein und Altwerden,
über leben und sterben.
Über alles was mir so lange gefehlt hat
und du mir nicht geben kannst!
Ach so, sagte der Mann
und lachte erleichtert,
wenn weiter nichts war.......
Unbekannt |
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| Die Tränen |
Sind so nah,
Doch ich kann sie nicht weinen.
Die Gefühle sind da.
Doch ich kann sie nicht herauslassen.
Sie ersticken mich.
Machen mir jegliches Lächeln zur Qual.
Rauben mir die Luft zum Atmen.
Erdrücken mich.
Ich stehe ihnen hilflos gegenüber.
So wie ich allem im Moment hilflos gegenüberstehe.
Wie kann ich mit ihnen klarkommen,
wenn ich nicht reden kann.
Wie kann ich mit ihnen klarkommen,
wenn ich nicht weinen kann.
Ich habe Angst,
dass ich nie wieder aufhören könnte
- zu weinen -
Unbekannt |
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